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Die
Urinale "System-Ernst" funktionieren ganz ohne Wasser und
Spülvorrichtung. Stattdessen haben sie einen Sifon, der eine
Sperrflüssigkeit enthält, die spezifisch leichter ist als
Urin. Diese Flüssigkeit, die biologisch abbaubar ist, schwimmt
dauerhaft oben und wirkt dadurch als zuverlässiger Geruchsverschluß.
Die Beckenoberfläche der
"Ernst-Urinale" ist mit einem biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel
imprägniert. Diese so genannte Impret-Beschichtung sorgt für
einen permanenten Bakterienabbau. Auch unangenehmer Geruch kann
gar nicht erst aufkommen. Das Dauerproblem der Geruchsbelästigung,
das in vielen Toiletten an der Tagesordnung ist, läßt
sich mit diesen wasserlosen Urinalen endgültig beseitigen.
Im Sifon befindet sich eine Sperrflüssigkeit mit Desinfektionsmitteln,
die die Bakterien nochmals reduziert. Außerdem sind die Beckenoberflächen
so konstruiert, daß es keine Ränder oder Fugen gibt,
in denen Ablagerungen entstehen, die Bakterien einen Nährboden
bieten.
Zudem lassen sich die "Ernst-Urinale"
nach Angaben des Schweizer Herstellers leicht reinigen. Die Sperrflüssigkeit
im Sifon wird bei Bedarf nachgefüllt. Die Oberflächenbeschichtung
und der Sifoneinsatz werden, je nach Benutzerhäufigkeit, regelmäßig
erneuert. Vertragsfirmen im ganzen Bundesgebiet bieten diese Wartung
als Service-Paket an.
Mit den "Ernst-Urinalen" lassen sich
zudem die laufenden Betriebskosten deutlich senken. Da die Urinale
ganz ohne Wasser funktionieren, verbuchen die Betreiber enorme Einsparungen
an Wasser- und Abwassergebühren. Und auch die Instandhaltungs-
und Reinigungskosten liegen deutlich unter denen für wassergespülte
Urinale. Denn: Defekte Spülanlagen, hartnäckige Ablagerungen,
Verstopfungen oder zugewachsene Ablaufleitungen, die teure Reparaturen
erfordern, sind passé. Sogar die Anschaffungskosten sind
in den meisten Fällen geringer als bei Urinalen mit Wasserspülung,
da keine Kosten für Wasserzuleitungen entstehen.
Ernst Deutschland,
Mannheim

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