 |
| |

Eine Weltneuheit
auf der SHK in Essen: Das wasserlose Urinal aus Keramik
|
[...] Eine Kostenersparnis lässt sich auch
durch Verringerung von Abwassergebühren, die sich durch den Frischwasserverbrauch
errechnen, erzielen. Von 140 l Wasser, die jede Person im Schnitt
pro Tag verbraucht, rauscht etwa ein Drittel durch die Toilettenspülung.
54 l gehen für das Baden, Duschen und die Körperpflege drauf,
18 l für Wäsche waschen, jeweils neun Liter für das
Putzen, Geschirrspülen und den Garten, nur drei Liter werden
als Trinkwasser oder zur Bereitung von Nahrung verwendet. Manche Mark
kann der Verbraucher hier nicht zuletzt durch moderne Technik sparen.
Zum Beispiel mit wasserlosenUrinalen.
Eine "Weltneuheit" in diesem Segment
präsentierte in Essen die Schweizer Firma F. Ernst Ingenieur
AG mit ihrem wasserlosen Urinal aus Keramik. Bisher wurden wasserlose
Urinale ausschließlich aus Kunststoff gefertigt. Das Urinal
arbeitet mit einem umweltfreundlich biologisch abbaubaren Mittel,
das sich in einem Spezialsiphon befindet. Die Flüssigkeit ist
leichter als Urin, filtert ihn und schwimmt somit dauerhaft an der
Oberfläche, was wiederum Geruchsbelästigung verhindern
soll. Die mit einem ebenfalls biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel
beschichteten Oberflächen der Urinale sollten die Vermehrung
von Bakterien verhindern und so für einen hohen Hygiene-Standard
sorgen. Oberflächenbeschichtung und Siphoneinsatz müssen,
je nach Benutzungshäufigkeit, regelmäßig erneuert
werden. Dabei sollen diese Urinale kostengünstiger arbeiten,
da die Reinigungs- und Instandhaltungskosten niedriger liegen als
die der Wasserspülurinale. Ebenfalls sollen nach Angaben des
Herstellers die teuren und aufwendigen Reparaturen, Verstopfungen
und Ablagerungen entfallen. [...] Die 19. Fachausstellung "Sanitär-Heizung-Klima"
findet vom 26. Februar bis zum 2. März 2002 in der Messe Essen
statt.
|
 |