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Wasser sparen
Bereits seit 40 Jahren sind die wasserlosen
Urinale "System Ernst" im Einsatz. Stadtverwaltungen wie
Frankfurt/Main, Mannheim, Stuttgart, Ulm und Hannover sowie Firmen
ziehen nach der Umstellung auf das System eine durchweg positive
Bilanz: Die Kosten für Wasser, Installation und Instandhaltung
sanken bis zu 50 Prozent im Vergleich zu wassergespülten Urinalen.
Probleme wie Geruchsbelästigunen oder verstopfte Leitungen
traten nicht mehr auf. Die Anlagen kommen vollständig ohne
Wasser aus. Kernstück ist der Ernst-Siphon, in dem sich eine
Sperrflüssigkeit befindet. Diese schwimmt dauerhaft oben und
filtert den Urin. Dadurch wirkt sie als Geruchsverschluß.
Die Oberfläche derUrinale ist mit einem biologisch abbaubaren
Desinfektionsmittel imprägniert. Diese Beschichtung verhindert
die Vermehrung der Bakterien, unangenehmer Geruch kann sich erst
gar nicht bilden. Die Oberflächenbeschichtung und der Siphoneinsatz
müssen, je nach Benutzungshäufigkeit, regelmäßig
erneuert werden.
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Die Austobahnraststätte "Ellwanger
Berge Ost" beispielsweise beziffert die jährliche Einsparung
seit dem Einbau der "Ernst-Urinale" auf 29000 Mark. Die
Stadt Augsburg errechnete am Beispiel einer Schule, an der 18 Urinale
eingebaut wurden, eine Kostensenkung von 25000 Mark jährlich.
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