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Eine Fliege oder eine Bombe zu treffen - so
lautet die "Zielvorgabe für die Benutzer eines wasserlosen
Urinals vom System Ernst". Diese sind nun auch aus weißer
Sanitärkeramik statt wie bisher nur aus Kunststoff erhältlich.
Das ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsentwicklung der F. Ernst
Ingenieur AG, der Keramik Laufen AG und der Villeroy & Boch
AG, die die ersten wasserlosen Keramikurinale zum Patent angemeldet
haben.
Als großen Vorteil der Sanitärkeramik bezeichnen es die
Hersteller, dass die Oberfläche lichtecht ist und sich nicht
verfärbt. Auch gegen glühende Zigarettenstummel sind die
neuen Urinale, im Gegensatz zu den Vorgängern aus Kunststoff,
resistent. Herzstück der wasserlosen Urinale ist ein Spezial-Siphon,
in dem sich eine biologisch abbaubare Spezialflüssigkeit von
geringer Dichte befindet, die spezifisch leichter ist als Wasser.
Dadurch ist der Inhalt des Urinals stets von einer geruchshemmenden
"Deckschicht" bedeckt. Die Oberfläche der Sanitärkeramik
ist bei den neuen Modellen "5000"und "6000"
mit einem biologisch abbaubaren Desinfektionsmittel imprägniert.
Als Pluspunkt der wasserlosen Urinale führt der Hersteller
insbesondere Kosteneinsparungen auf mehreren Gebieten an: Durch
den Verzicht auf eine Wasserspülung wird der Wasser verbrauch
reduziert, außerdem entfallen die Kosten für die Verrohrung.
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