Die LGA (Landesgewerbeanstalt
Bayern) hat Ende 1998 im Auftrag der F. Ernst-Ingenieur AG die mikrobielle
Kontamination verschiedener Urinalanlagen untersucht:
Bestätigung
Die LGA (Landesgewerbeanstalt Bayern),
Körperschaft des
öffentlichen Rechtes, unter der Rechtsaufsicht des
Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr
und Technologie,
Tillystraße 2, 90431 Nürnberg, bestätigt,
daß die
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Wasserlosen
Ernst-Urinale
LGA-Prüfnummer:
MIH 5481394
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der Firma
F. ERNST INGENIEUR AG
Riedwiesenstraße 18
CH-8305 Dietlikon/ZH
bei Einsatz, Reinigung und Wartung
gemäß Herstellerempfehlung
aus mikrobiologischer Sicht hygienisch unbedenklich sind.
Dies haben mikrobiologische Oberflächenuntersuchungen
gezeigt.
Zertifikat-Nr.: 5491156-1/1
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Gültigkeitsdauer des Zertifikates:
05.02.2000
Nürnberg, 05.02.1999
LGA
Zertifizierungsstelle für Lebensmittel
und Bedarfsgegenstände
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Leiter der Zertifizierungsstelle
Ch. Gicklhorn
Staatl. gepr. Lebensmittelchemiker
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Hier der detailierte 4-seitige Untersuchungsbericht:
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Bereich Produkte
Mikrobiologie und Hygiene |
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Untersuchungsbericht
| Auftragsnummer: |
5481394 |
| Auftraggeber: |
F. Ernst-Ingenieur AG
Riedwiesenstraße 18
CH-8305 Dietlikon |
| Probenbezeichnung: |
siehe jeweilige Prüfung |
| Ort der Probeentnahme: |
Verschiedene Autobahnraststätten |
| Tag der Probeentnahme: |
16.09.1998
18.12.1998 |
| Art der Untersuchung: |
Mikrobiologische Untersuchungen |
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Bereich Produkte
Mikrobiologie und Hygiene |
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I n h a l t s v e r z e i c h n
i s
1. Miktobiologische Untersuchungen
2. Zusammenfassung der Ergebnisse
1. Mikrobiologische Untersuchungen
Abklatschtest / Methodik
Gemessen wird hier nach der Abklatschmethode
mit Contact Slide (BBL) zur Prüfung von Oberflächen
auf mikrobielle Kontamination.
Der Contact Slide ist mit einem
Gesamtkeimzahlagar versehen, der das Wachstum der häufigsten
Bakterien- und Pilzarten ermöglicht.
Bebrütungszeit 3 - 5 Tage
bei 30°C.
Ort der Probeentnahme
Verschiedene Innenflächen
von Urinalen
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Bereich Produkte
Mikrobiologie und Hygiene |
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Ergebnisse:
| Probenbezeichnung |
Befund 16.09.98
[KBE / 100 cm2]
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Befund 18.12.98
[KBE / 100 cm2]
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Ellwangen West:
Ernst Urinale
Probe 1
Probe 2 |
18
18
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90
0
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Ellwangen Ost:
Ernst Urinale
Probe 1
Probe 2 |
0
0
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6
24
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Frankenhöhe
Süd: Wasserbetriebene Urinale
Probe 1
Probe 2 |
n.a.
n.a.
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n.a.
n.a.
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Feucht West,
Restaurant: Wasserbetriebene Urinale
Probe 1
Probe 2 |
n.a.
n.a.
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n.a.
n.a.
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n.a. = nicht auswertbar. Bakterienrasen
(sehr hohe Verkeimung), Nähragar war vollständig
überwachsen.
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Bereich Produkte
Mikrobiologie und Hygiene |
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2. Zusammenfassung der Ergebnisse
Zum Zeitpunkt der Untersuchung wiesen die wasserlosen
Urinale der Firma Ernst die geringste Oberflächenverkeimung
auf.
Für Rückfragen zu unserer Untersuchung stehen
wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Nürnberg, den 29.01.1999
L G A - Bereich Produkte
Mikrobiologie und Hygiene
| Dr. P. Kreuzer |
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Auszug aus dem Gutachten von
Medizinisches Landesuntersuchungsamt
Stuttgart
Gutachten über hygienisch-bakteriologische
Untersuchungen an Urinalanlagen System ERNST
Da, wie eine Ortsbesichtigung ergab, der Urin
an der Wand mangels Spülung als feiner Film oder als Tropfen
liegen bleibt, sollte überprüft werden, wie die bakterielle
Situation ist (bakterielle Anreicherung oder bakterielle Unterschiede
zu herkömmlichen, wassergespülten Urinalen).
...
Ergebnisse:
1.) Hinsichtlich des Uringeruchs ist festzustellen, dass der Vergleich
zwischen Urinalanlagen System ERNST und normal wassergespülten
Urinalanlagen eindeutig zugunsten des System ERNST ausfällt.
2.) In bakteriologischen Vergleichen zwischen
dem System ERNST und automatischen Wasserspülungen zeigten
sich beim System ERNST keine bakteriologisch ungünstigeren
Verhältnisse.
3.) Durch bakteriologische Kontrollen mittels
künstlicher Infektion des System ERNST ließ sich nachweisen,
dass beim System ERNST keine Keimanhäufung, sondern eine deutliche
Keimreduktion feststellbar war.
Unterzeichnet von: Dr.med.C.Sacre
Die wassergespülten Urinale brauchen einen
Rand, damit das Spülwasser nicht aus dem Urinalbecken herausläuft.
Unter diesem Rand bilden
sich oft Ablagerungen, die zu Geruchsbildungen führen können.
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